Jusos Dümmerland stellen Weichen für das Wahljahr: Vorstand wächst und setzt auf Dialog
Pressemitteilung:
Diepholz - Auf ihrer offenen Vorstandssitzung am 24. Februar 2026 in Diepholz haben die Jusos Dümmerland den Startschuss für ein intensives Kommunalwahljahr gegeben. Neben der strategischen Ausrichtung stand vor allem die personelle Verstärkung im Fokus, um junge Themen noch präsenter in die Kommunalparlamente zu tragen.
Personelle Verstärkung aus Sulingen
Ein zentrales Ergebnis der Sitzung ist die einstimmige Kooptierung von Tom Miklis (18) in den Vorstand. Der Sulinger wird im September für den Stadtrat kandidieren und bringt klare Ziele mit: „Ich möchte mich für jugendpolitische Anliegen und mehr Investitionen in unsere Stadt stark machen“, erklärt er. „Zudem sind mir die Themen Inklusion und Teilhabe eine Herzensangelegenheit – nicht zuletzt wegen meines beruflichen Hintergrunds und der damit verbundenen Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen.“
Demokratie vor Ort erlebbar machen
Für die kommenden Monate planen die Jusos eine Veranstaltungsreihe in Diepholz, Sulingen und Lemförde. Dabei sollen Formate geschaffen werden, die über klassische Parteiarbeit hinausgehen. „Wir wollen gezielte politische Debatten von und für junge Menschen schaffen. Unser Ziel ist es, Demokratie vor Ort wieder stärker erlebbar zu machen und junge Bürgerinnen und Bürger direkt in die Gestaltung ihrer Heimat einzubinden“, erläutert Thilo Stolte. Geplant seien neben Diskussionsveranstaltungen auch Vorträge zu kommunalen Themen.
Forderung nach fairem Wahlkampf
Mit Blick auf den 13. September 2026 mahnen die Jusos zur Fairness. Der Vorstand betont: „Wir fordern von allen demokratischen Parteien einen fairen und ehrlichen Wahlkampf. Sachliche Auseinandersetzungen gehören zur Demokratie – das bewusste Verdrehen von Tatsachen hingegen nicht.“
Starke Mitgliederentwicklung
Auch organisatorisch blickt die SPD-Jugendorganisation optimistisch in die Zukunft. Das Interesse junger Menschen an Politik spiegelt sich in den Zahlen wider: In den vergangenen zwölf Monaten hat sich die Zahl der aktiven Mitglieder im Dümmerland verdoppelt. Ella Kohring ergänzt: „Dass wir heute wieder so viele Leute hier haben, zeigt: Junge Menschen im Dümmerland sind nicht eben politikverdrossen - sie wollen mitmischen, mitgestalten und gehört werden.“