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Schild "Naturschutzgebiet" Foto: Oliver Graumnitz auf Pixabay

20. Mai 2021: Naturschutz / Moorschutz / Klimaschutz

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Der Klimawandel stellt die größte Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Wir müssen jetzt handeln und den Ausstoß von Treibhausgasemissionen signifikant verringern! Eine Kraftanstrengung, die uns in vielen Handlungsfeldern einiges abverlangt.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Samtgemeinde Lemförde Vorbild im Dümmerland für den Klimaschutz wird. Wir müssen sowohl in kommunalen Liegenschaften als auch bei Wohn- und Gewerbegebäuden Klimaschutzmaßnahmen umsetzen. Gleichzeitig muss dieses Engagement so ausgestaltet sein, dass Klimaschutz keine Frage des Geldbeutels sein darf. Um diese Ziele umzusetzen, wollen wir ein aktives Klimaschutzmanagement in der Samtgemeinde etablieren. Mit Hilfe eines Klimaschutzmanagers wollen wir uns strategisch dem Themenfeld des Klimaschutzes widmen.

Als ländlicher Raum spielt die Mobilität für unsere Bürger und Gäste eine große Rolle. Um auch hier einen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können, setzen wir uns dafür ein, die Mobilitätswende aktiv mitzugestalten. Auch wenn die E-Mobilität gerade erst Fahrt aufnimmt, müssen wir vorbereitet sein und situativ auf steigende Bedarfe an Ladeinfrastruktur reagieren können. Wir wollen diese Entwicklung nicht verschlafen und vorbereitet sein, wenn die E-Mobilität zum Alltag bei uns geworden ist. Gemeinsam mit den übrigen Kommunen im Dümmerland streben wir innovative Lösungen an, um die Ladeinfrastruktur sukzessive aufzubauen.

Die Folgen des Klimawandels sind auch bei uns in der Samtgemeinde angekommen. Auch bei uns werden in Zukunft Extremwettereignisse noch häufiger auftreten. Auf diese Herausforderungen müssen wir Antworten finden. Daher wollen wir auch aktiv Klimaanpassungsmaßnahmen in der Samtgemeinde umsetzen. Einen ersten Aufschlag haben wir mit der Förderung von Zisternen zur Gartenbewässerung für Privatpersonen unternommen. Diesen Weg wollen wir weitergehen.

Unsere Artenvielt ist ein besonderes Gut. Die Naturschutzgebiete in der Dümmerniederung haben nicht nur eine regionale, sondern vielfach sogar eine europäische Bedeutung. Dieses Gut müssen wir erhalten. Eine intakte Natur ist die Basis für unser Überleben. Wir setzen uns dafür ein, im kommunalen Einflussbereich Maßnahmen für unsere Biodiversität zu unternehmen. Wir wollen die gemeindeeigenen Flächen so gestalten, dass sie einen Mehrwert für unsere Natur bereithalten. Auch bei der Verpachtung gemeindeeigner Flächen streben wir an, dass eine ökologische Bewirtschaftung verpflichtender Bestandteil des Pachtvertrages wird.

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